DREAMS.......

DREAMS.......

Montag, 1. August 2016

Es geht natuerlich weiter ..... wir waren im Urlaub ;-)


Herr Wapiti 

Braunbaer ohne Gitter dazwischen

auch Schwarzbaeren gabs im Baerenpark

"Unser": Hubschrauber fuer den Rundflug zu den Praesidenten

So konnte man sie vom Hubschrauber aus sehen.....

gutes Teleobjektiv machts "naeher" ;-) 

Vadder und Sohn :-)

Unvollendetes Denkmal "Crazy horse"

Das Gesicht ist schon fertig 

so wirds mal aussehen.... natuerlich ohne die drei davor ;-)

Goldgraeberstadt Deadwood

... ein echter Saloon

Hallo Wyoming

nein nicht Utah... tatsaechlich Wyoming

der Schwabenrenner hat uns immer begleitet

nein keine Kuehe auf der Alm..... richtige Buffalo's

.... und nun gehts in den Yellowstone National Park
.... hat wohl mancher schon gedacht , da kommt nix mehr. Nein, das mach ich natuerlich nicht, so einfach von der Bildflaeche zu verschwinden. 
Es war in den letzten Wochen einfach keine Zeit fuer Blogschreiben...aber nun gehts ja wieder weiter. 

Wie geplant war dieses Jahr unser Urlaub ein wenig frueher. Das hatte einfach den Grund, den Urlaub an den Anfang der Saison zu legen, da wir ja Richtung Nordwesten wollten. Es war ja eine Rundreise nach Whitehorse, Dawson City , mit einem Abstecher nach Alaska und ueber den Polarkreis geplant. 
Natuerlich geht kein Urlaub ohne unser wichtiges Familienmitglied doggie Cooper. Es gibt ja die "Option" dass Cooper auch Urlaub von uns machen kann und zu seiner Zuechterin gehen kann... denn er darf dort jederzeit "Urlaub" machen. 
Fuer uns ist ein Urlaub ohne Cooper kein Urlaub, schliesslich gehoert er ja auch zur Familie. 
Leider ist es sehr schwierig auf unserer urspruenglich geplanten Urlaubsstrecke Hotels zu finden die "petfriendly" sprich Hundefreundlich sind. Also musste "Plan B" angewendet werden.... d.h. andere Richtung. 
Es sollte eine Rundreise werden, deren Verlauf ich jetzt beschreiben moechte. 
Die Kroenung des Urlaubs war dass auch unser Sohn Sascha mit uns den Urlaub verbringen konnte, was ja erst sehr fraglich war.... aber es sollte eben sein und die Familie war mal wieder zusammen und vollzaehlig !!!
Am 13. Juni 2016 ging es puenktlich los. Obwohl es eine sehr kurze Nacht war ... Sascha kam erst nach Mitternacht in Winnipeg an ... war keiner von uns wirklich muede . 
Der Grenzuebertritt ging wie immer sehr schnell und nach nur knapp 20 Minuten (incl. I-94 Visa-Waiver fuer Regina und Sascha) konnte die Fahrt nach Grand Forks fortgesetzt werden. Dort gabs dann erst Mal ein ausgiebiges Fruehstueck . Das heutige Tagespensum sollten fast 1200km bis zu unseren Hotel in Grand Rapids , (South Dakota) sein. 
Die Fahrt war ohne Stau oder irgendwelche Zwischenfaelle nach knapp 11 Stunden erledigt. Natuerlich gabs auch ein paar Pausen ausser dem Fruehstueck , denn Cooper hat ja auch seine Rechte und muss mal seine vier Fuesse vertreten. Er ist im Auto immer sehr genuegsam. Schlaeft , oder er schaut aus dem Seitenfenster. Er ist einfach gluecklich, wenn er Auto fahren darf. 
Fuer den ersten Tag waren das "Presidents Memorial" geplant und danach der Besuch beim "Crazy Horse"
Auf dem Weg zum Park kamen wir an einem Baerenpark vorbei, der mit dem Auto befahrbar war. Hier konnten wir noch einen Stop einlegen und durch den Park fahren, dabei fast alle wilden Tiere von Nordamerika ohne Gitter bewundern.
Nach knapp 1 Stunde ging es dann weiter zu den Praesidenten.
Wir konnten nicht in den Park bei den Praesidenten, da dort Hunde nur im unteren Teil des Parks erlaubt waren. Das macht keinen Sinn, dort Eintritt zu bezahlen, wenn man das gleiche von der Strasse sehen kann. Es gibt kurz vor dem offiziellen Parkplatz eine kleine Einbuchtung an der Zufahrtstrasse, dort bleiben auch manche mit dem Auto stehen und fotografieren das Denkmal. Mit meinem Teleobjektiv , kann man da bestimmt keinen Unterschied entdecken, ob man im Park war oder nicht. 
Dazu fanden wir in unserem Hotel ein Prospekt in dem ein Helicopterflug zum Denkmal angeboten wurde. Da ich ja noch nie mit Helicopter geflogen bin, hatten wir auch einen kleinen Rundflug geplant. 
Sascha und ich konnten dann die Praesidenten und die Umgebung bei einem 20 minuetigem Rundflug geniessen. Hat jede Menge Spass gemacht. 
Danach ging es noch zum "Crazy Horse". Dieses Denkmal ist immer noch im Bau (schon seit ein paar Jahren) und wohl noch ein paar Jahrzehnte. Es ist schon sehr imposant, was da geleistet wird. Das Gesicht von crazy horse ist ist schon fertig und im Moment arbeitet man an der Hand und den Fingern. 
Es war ein tolles Erlebnis und abends ging es ins Hotel zurueck.
Am naechsten morgen war dann wieder eine laengere Strecke auf dem Programm , aber nicht ohne einen kleinen Umweg nach Deadwood , einer alten Goldgraeberstadt. Der Besuch hat mir jetzt nicht wirklich gefallen, denn es ist so ziemlich alles auf "alt" renoviert. Ein Spielcasino am anderen und ein paar alte Saloons. Man hat es gesehen und das wars dann auch schon.
Abends kamen wird dann im Hotel in Jackson (Wyoming) an. Jackson liegt ca. 100km suedlich vom Yellowstone Nationalpark. Direkt am Park sind die Hotelpreise jenseits von gut und boese und wir konnten dort auch kein Hundefreundliches Hotel finden. Also blieb nur das Motel 6 in Jackson, fuer das wir 4 Naechte gebucht hatten. Dieses Hotel sollte man meiden. Es ist weder das Geld wert, noch gibt es dort irgend etwas, was man empfehlen koennte (das Hotel, nicht die Stadt). Die Motel 6 sind groesstenteils neuere , oder renovierte Motels in der unteren Preisklasse ... in USA zwischen USD 50.- bis USD 100.- . ohne Fruehstueck und meistens muss auch Internet extra bezahlt werden. 
Das Hotel in Jackson kostete mal USD 220.- fuer die Nacht. Selbst Internet musste da extra bezahlt werden. Das Zimmer war nicht sauber. Obwohl wir fuer 3 Personen gebucht hatten mussten wir laufend nach zusaetzlichen Handtuechern betteln und das Personal war ohne Ausnahme sehr unfreundlich. Naja was solls. Wir mussten dort eben vier Naechte aushalten. 
Morgens fuhren wir gleich nach dem Fruehstueck in den Yellowstone Nationalpark. Die Strecke fuehrte uns erst durch den Teton Nationalpark, der uns auch einige Stopps zum fotografieren abverlangte. 
Nach einem kurzen Stau trafen wir dann im Yellowstone ein. Eine Karte mit den Highlights des Parks bekommt man an der Einfahrt. Kurz angehalten und einen Plan erstellt, was wir alles sehen wollten und an welchem Tag. 
Wir planten insg. drei Besuche im Park und einen "Relaxtag" in Jackson. 
Man glaubt es kaum, wir fuhren im Park taeglich 150 bis 200km , obwohl wir nicht mal alle Punkte abgefahren sind. Das meiste wird ja gelaufen und auch das waren taeglich einige Kilometer . Zum Teil war Hundeverbot auf den Trails, die wir meistens einfach uebersehen hatten, wenn da nicht zuviele Menschen dort waren. 
Trotz Hundeverbot war Cooper auch auf den Trails wie ueberall die Attraktion. Er bekam jeden Tag hunderte von Streicheleinheiten. Und wuerden wir fuer jedes Foto , oder Video von Cooper nur einen Dollar bekommen, koennten wir das ganze Jahr Urlaub machen. ;-)

Fortsetzung folgt.... :-)

Freitag, 6. Mai 2016

Alles schlechter... oder doch nicht !?

Man hoert in letzter Zeit immer wieder , vorallem von den europaeischen Immigranten, "es wird alles schlechter... auch in Canada". Ist es wirklich so?
Natuerlich sind die Preise in den letzten Jahren z.T. erheblich angehoben worden. 
Auch die Lebensmittelpreise kommen langsam in Bereiche, bei denen man das ueberlegen anfaengt... "braucht man das, oder nicht". 
Die Spritpreise haben heute aehnlichen Charakter, wie in Deutschland.... es wechselt der Preis manchmal zwei Mal am Tag. Auf jeden Fall ein paar Mal in der Woche. Und natuerlich sind da Preisschwankungen von 10ct und mehr nichts ungewoehnliches.... vor einigen Jahren, ich glaube es war 2013, da hatte der Preis sich 4 , oder 5 Mal veraendert und das mit max. 4-5ct.
Ich denke, es ist einfach die Entwicklung, die weltweit ihre Runde macht. Die Preise steigen ueberall auf dieser Welt. Die Profitgier von Supermanagern, deren einziges Ziel ist, soviel als moeglich Gewinn zu erwirtschaften ist da die Ursache. Es geht heute nicht mehr um den Mensch... erst wenn man merkt, dass man "Gewinn" nicht essen kann, wird auch der schlaueste aufwachen... vielleicht ist es da aber viel zu spaet. 
Ich denke, dass ein grosser Faktor die Zeit ist , die man nun im "neuen" Land lebt. Viele Dinge hat man am Anfang eher uebersehen, oder gar nicht sehen koennen/wollen!? 
Alles war neu und man war z.T. einfach nur erstaunt ueber all das Neue, was man nun kennenlernen musste. 
Nach einigen Jahren ist es nun eben so, dass das "Neue" eben nicht mehr ganz so neu ist, sondern einfach nur Alltag.
Man merkt vielleicht nun erst richtig, dass hier sehr vieles ganz anders als "damals in Deutschland" ist und man empfindet vieles nun sogar als schlechter , als in Deutschland.
Ich kann nur sagen, fuer mich ist heute auch vieles "nur Alltag" . Aber trotzdem geniesse ich immer noch viele Dinge, die ich in Deutschland nie haette haben koennen. 
Ich habe in den letzten Jahren sehr viel ueber das Leben gelernt... vielleicht ist es auch die Lebenserfahrung, dass man heute (ich jedenfalls) viele Dinge sehr relaxt sieht, ueber die ich mich frueher aufgeregt haetten. 
Man kann keine Vorteile ohne Nachteile haben. Und noch immer ueberwiegen die Vorteile hier in Canada. 
Das negative nehmen wir einfach mit... aber wir erfreuen uns an den vielen positiven Dingen. 
Und jedesmal, wenn ich auf meinem Deck sitze und meinen Kaffee geniesse schaue ich in die Runde und sehe ein Riesen Grundstueck und ein tolles Haus, das heute mir gehoert. 
Regina und ich koennen hier das Leben mit unserem Cooper geniessen.
Das wichtigste an der ganzen Geschichte : Wir sind gesund !!!!!!

In diesem Sinne wuensch ich Allen Lesern eine schoenes Wochenende!!!

Mittwoch, 27. April 2016

Von ganz weit oben, nach ganz weit unten... oder Verlogenheit in Perfektion...

Eigentlich wollte ich keine negativen Details ueber meinen ehemaligen Arbeitgeber Bison in Winnipeg verlieren. Aber es hat sich einiges ergeben, dass mir sehr zu denken gibt. Eigentlich denke ich in einem Land zu leben, in dem das Wort Freiheit noch sehr grosse Bedeutung hat... ich bin immer noch dieser Meinung. Aber anscheinend hoert diese Freiheit da auf wo die Hoerigkeit zum Arbeitgeber beginnt. Hoerigkeit deswegen, weil es doch tatsaechlich Menschen in dieser Firma gibt, die Angst vor Repressalien durch die Firma haben wenn sie Verbindung zu bestimmten Personen aufrecht erhalten. 
Ich wurde von Einigen ehemaligen Kollegen und Kolleginnen von der privaten Facebookseite geworfen, seit ich die Firma verlassen habe. 
Mir eigentlich egal, denn keiner muss auf meiner Facebookseite sein. Aber fuer mich ist es Kindergarten, wenn man das vom Arbeitgeber abhaengig macht ! 
Kindergarten, ja die Firma ist ein grosser Kindergarten !!!
Es gab mal ganz andere Seiten bei dieser Firma. Der Fahrer war etwas wert und man wusste die Leistung der Fahrer zu schaetzen. 
Meiner Meinung war Bison ein grosses Beispiel, dass auch bei einer grossen Firma das Klima und der Umgang sehr familiaer sein kann. Es war jeder in der Firma bemueht menschlichen Umgang miteinander zu pflegen. Ich habe mich viele Jahre dort sehr wohl gefuehlt und keiner der Immigranten musste sich als "Auslaender" fuehlen. Im Gegenteil es wurde von Kollegen meistens sehr grosses Interesse an den Fahrern aus Europa gezeigt. Auch von den Vorgesetzten wurde man immer akzeptiert. 
Auch wurden bei privaten Problemen immer geholfen, die Familie wurde von der Firma immer als wichtigster Punkt angesehen. 
Es gab viele Fahrer, die gerne auch zeigten, dass sie fuer Bison unterwegs waren auch ich gehoerte dazu. 
Ich habe mich immer mit der Firma identifiziert und um meine Erfahrungen auf der Strasse und natuerlich mit Bison , mit anderen Menschen zu teilen habe ich meinen Ausbilderjob auch immer sehr gerne getan. Das ich meine Ausbildertaetigkeit richtig gemacht hatte, haben mir sehr viele Trainees persoenlich gesagt. Ich bekam sogar Dankschreiben... ein Kollege hatte mir in mein Buch geschrieben, in dem ich immer meine Arbeit aufschrieb, dass er mein Training sehr gut fand und auch die Zeit mit mir geniessen konnte. Ich weiss nicht , wieviele Fahrer mit mir unterwegs waren... 50 , 100 , ja fast 8 Jahre ist eine lange Zeit und einige meiner Trainees sind noch mit mir in Kontakt. 
Wer mich schon laenger kennt und auch in verschiedenen Foren unterwegs war, der weiss, dass ich diese Firma auch immer verteitigt habe. Ich war einfach ueberzeugt, dass ich in der richtigen Firma bin/war . Eigentlich sollte das mein letzter Arbeitgeber in meinem Arbeitsleben sein...
Leider aendern sich nicht nur die Zeiten, auch die Firmenpolitik kann sich veraendern.... leider in den seltensten Faellen zum Vorteil. Und hier ging es von extrem gut, voellig in die andere Richtung... man kann ruhig sagen extrem schlecht. 
Mal ein bischen aus dem Naehkaestchen. Ein paar Slogans, die sich die Firma auf die Fahnen schreibt und die Realitaet . 

"Safest fleet in Northamerica"
Dieses hochtrabende Praedikat , ist wie bei den Boxweltmeistern, da gibt auch drei davon. 
Auch safest fleet ist nur in einem Verein, und hat nichts mit irgend einer Regierungsinstitution zu tun. Man bezahlt seinen Beitrag und macht ein paar Dinge, die der Verein fordert und schon hat man die Auszeichnung. 
Fakt: Unter safe verstehe ich hoechsten Standard in der Sicherheitsausruestung von Fahrzeugen. Da ist nicht nur der Airbag gemeint. Und ein Abstandsregelsystem, dass eigentlich eine Hilfe fuer den Fahrer sein sollte, aber nur zur Ueberwachung des Fahrers missbraucht wird. Dafuer nimmt man sogar gefaehrliche Fehlfunktionen des Systems in Kauf... wie Vollbremsungen bei Bruecken, oder bei stoppenden Fahrzeugen auf der Abbiegespur...
Und gerade bei den Bremsen geht man nur Kompromisse ein. Nicht ein neuer Trailer ist mit Scheibenbremsen ausgeruestet... Trucks kommen z.T. nur mit Scheibenbremsen vorne. Ja auch in Nordamerika faehrt man schon seit Jahren mit Scheibenbremsen auf Truck UND Trailer .... nur the "safest fleet' hat da noch Ausreden... wie " wir haben ja die 7 sek. Regel. Ja klar, die funktioniert bestimmt immer ... am Schreibtisch und in den Koepfen einiger Manager.
Der naechste Punkt Sicherheit, Reifen. Die einzige Anforderung : schwarz , rund und muessen bis zum Boden reichen. Marke, Profil sch... egal, billig muss es sein. So kann es passieren, dass man auf einem Trailer bis zu 6 verschiedene Reifenarten hat. 
nochmal Bremsen. Fahrer werden angehalten den Weg der Gestaengesteller der Trommelbremsen zu messen.(Part des gesetzlich vorgeschriebenen Pretrips) Ist der zu gross, soll nachgestellt werden.... und das bei AUTOMATISCHEN Gestaengestellern. Keine Werkstatt macht das, ausser fuer einen Transfer in eine Werkstatt... Bisonfahrer sollen die nachstellen.  Safe? Auf gar keine Fall, stellt ein automatischer Gestaengesteller nicht mehr nach ist er defekt und muss gewechselt, oder repariert werden...
Die Werkstatt , als "outstanding maintenance" hochgelobt , tut ein uebriges um die Sicherheit zu gewaehrleisten. Es kommt schon Mal vor, dass ein Truck ohne Stossdaempfer losfahren soll. 
Bremsbelaege am Trailer werden nicht achsweise, sondern Radweise gewechselt.
Ich wurde ein ganzes Jahr mit defekten Bremsen auf die Strasse geschickt. Ganz neuer Truck 73km , aber beim bremsen vibrierte das Lenkrad. Reklamationen ohne Ende... es wurde zigmal ausgewuchtet und was weiss ich noch alles "versucht" . Probefahrten der Mechaniker ergaben, dass das o.k. war. 
Als im letzten Winter bei einer leichten Bremsung das rechte Vorderrad blockierte, wurde ueber das Ueberwachungssystem eine Meldung an Bison -Safety uebermittelt. Das geschah in knapp 40 Minuten genau 5 Mal. Eine Message von Dispatch, dass ich meine Fahrweise ueberdenken sollte war das Ergebnis.... aha, klar 8 Jahre nichts und dann 5 Events in knapp 40 Minuten... da koennten eigentlich nur Drogen ,Alkohol oder ein Defekt am Fahrzeug de Ursache sein.
Ergebnis war, das man nach meiner Rueckkehr schnell die Trommeln wechselte (hatte ich schon vor einem Jahr gesagt... dummer Fahrer weiss doch nix) und dabei feststellte, dass zwei Bremsbelaege gebrochen waren... das nur mal so zu "safest fleet" ... koennte noch einiges mehr schreiben. 

"right to deside" . Deutsch "das Recht zu entscheiden" ob man faehrt , oder stehenbleibt. Dieses "Recht" hatte ich schon immer... besser gesagt, es ist die Pflicht eines jeden Verantwortungsbewussten Fahrers zu entscheiden, wann er faehrt oder stehenbleibt. Das haengt nicht nur vom Wetter , sondern auch von der koerperlichen Verfassung ab. 
Ja, richtig, kein Disponent von Bison darf einen Fahrer zwingen weiterzufahren... 
Hier wird dieses Recht aber dafuer missbraucht, dem Fahrer in den Arsch zu treten. Denn wird man in einen Unfall verwickelt, kommt als erstes das "right to deside" zum tragen. Das Recht wird nur akzeptiert, wenn der Fahrer die RICHTIGE Entscheidung getroffen hat... ob seine Entscheidung falsch war, weiss man ja leider immer erst wenn es zu spaet ist, diese Entscheidung wird NICHT getragen... und was hat das nun mit einem "Recht" zu tun?

"best fleets to drive for" ... das ist fuer mich die groesste Verhoehnung die es gibt. 
Eine Firma, die erwartet dass der Fahrer kostenlos seine Arbeit zur Verfuegung stellt. Ja, eine Wartezeit von bis zu 4hrs ist in einer Verguetung von CAD 30.- enthalten, die fuer einen Liveload/unload bezahlt werden... natuerlich wird nichts abgezogen,wenn's mal schneller geht... wie oft passiert das?
Ich hatte eine Wartezeit von ueber 3hrs an der Grenze, weil Kunde keine Rechnungen zum Broker gefaxt hatte... bezahlt wurde nix.... ich bekomme ja CAD 8.- fuer den Grenzuebertritt... und 4 hrs Wartezeit waeren da inclusive.

Ich durfte einen Trailer uebernehmen. bei dem lief das Fett aus der Bremstrommel. Ich tat dem shop einen Gefallen und hab den Trailer zu einer Werkstatt gefahren. Dort 4 1/2 hrs auf den Trailer gewartet... 2 1/2 Stunde wurden bezahlt.... 2hrs mein Privatvergnuegen...

Ich wollte im November an einem Donnerstag losfahren. Leider hatte Dispatch meinen Truck verplant und der kam erst einen Tag spaeter.... Verlust fuer mich an diesem Tag , ca. CAD 200.- Verguetung :NIX!!!

Frueher hatte jede Fleet einen Fleetmanager und zwei Dispatcher, die sich abwechselten. Die Dispatcher kannten die Fahrer mit Namen und jeder kannte von jedem die "Alluerchen". 
Heute gibts unpersoenlichen Centraldispatch. Die sitzen ihre Arbeitszeit ab und arbeiten Probleme nach Liste ab... wenn Feierabend ist, macht die Nachtschicht weiter.... es gibt bei Dispatch vielleicht noch drei Leute die Durchblick haben, der Rest ab in die Tonne.

Wenn das "best fleet" ist, moechte ich "worst" nicht kennenlernen.

Dazu benutzt man heute wie in Europa "Billigfahrer" . Neue Fahrer aus der Fahrschule,  bekommen sehr viel weniger Geld pro Meile, als ein aelterer Fahrer. Die Differenz wird auf ein Konto bezahlt und der Fahrer erhaelt die Differenz erst nach zwei Jahren... ohne Zinsen natuerlich... und man muss erst Mal zwei Jahre durchhalten.

Training: Mir ging es in letzter Zeit immer schwieriger von der Hand mein Training gewissenhaft durchzufuehren. Die neuen Fahrer lernen in der Orientation, be Problemen einfach Message schicken. Haben wir gemacht... Antwort : keine, oder erst nach mehreren Stunden... wie soll ich einem neuen Fahrer erklaeren, was er tun soll? 
Dazu wurde das Training mit Neuen Fahrern aus der Fahrschule mindestens 10 Wochen durchgefuehrt. Heute sind es hoechstens 5 Wochen und der Fahrer wird losgelassen...

Ueber Loyalitaet moechte ich gar nicht schreiben. Loyalitaet wird von den Arbeitnehmern natuerlich erwartet. Beim Management kennt man dieses Wort nicht.

Bison war frueher eine wirklich gute Firma. Heute ist es nur noch eine Management Selbstbefriedigungs Maschine. Es ist alles nur noch Fassade... innen ist es total verfault
Es geht um Awards nicht um den Transport von Guetern. Man lobt sich selbst in den Himmel und weiss gar nicht auf welchem niedrigen Level man wirklich steht... und welchen Ruf man auf der Strasse wirklich hat.
Es gibt dort sehr viele gute Mitarbeiter, die aber dem System folgen, oder gehen muessen!!!

Man koennte jetzt sagen, ich wuerde die Firma schlechtmachen.... nein ich mache sie nicht schlecht, sie ist es!!!

Der Grund fuer diese Gedanken. Ich habe am 15. Januar die Firma verlassen...bis heute war man nicht in der Lage mir 3 Resets aus dem letzten Jahr ... insgesamt CAD 150.- Brutto an mich zu bezahlen. Trotz e-Mail und Anruf!!!

... armseelig... best fleets ....

Nein, ich komme nicht mehr zurueck !!! 


Diesen Bericht zu schreiben hat mich die groesste Ueberwindung gekostet. Aber dass man mir CAD 150.- vorenthalten will, it fuer mich mehr als bodenlose Frechheit!!!


... der naechste Bericht ist schon so gut wie in Arbeit und der hat garantiert wieder positiven Charakter! :-) 


Dienstag, 29. März 2016

.... arme Rueckwanderer (Fortsetzung)

Einige Kommentare haben mich nach langer Ueberlegung zu dem Entschluss gebracht, nochmal etwas zu diesem Thema zu schreiben. 

Ein Kommentarschreiber hat sich wohl persoenlich angegriffen gefuehlt und gemeint, das wuerde mich nichts angehen. 
Mir persoenlich ist es ganz egal, wenn sich jemand wieder auf den Rueckweg macht. Nur wenn man dafuer die Canadier, die Firmen hier oder sogar das Wetter verantwortlich macht das muss jeder selbst mich sich ausmachen. 
Wenn man hier aber "altlasten" zuruecklaesst und dazu vielleicht auch noch einen schlechten Ruf ueber die Landsleute, dann moechte mich das schon etwas angehen. Vorallem wenn dann ein Canadier mir erzaehlt, dass er mit "Immigrants from Germany" nichts mehr zu tun haben moechte, das aergert mich dann schon. Denn ich bin immer noch "Immigrant from Germany" und es betrifft auch mich in diesem Fall !!! Oder ich fuehle mich dadurch angesprochen ! 
Denn man spricht von DEN ImmigrantEN und nicht von DEM Immigrant. Also ist damit jeder gemeint... und man muss davon ausgehen, dass derjenige (vielleicht hilfsbereite) Canadier nichts mehr tut, wenn es um Immigranten geht... und vorallem dass der auch mit seinen Freunden und Bekannte ueber seine Erfahrung spricht.... und schon ist der Ruf komplett versaut. 
Man sollte auf keinen Fall die "Schuld" des Rueckgangs dem Land, oder den Leuten anlasten, sondern nur sich selbst !!!
Uebrigens haben sich meine Gedanken nicht wegen Aktueller Ereignisse ergeben, sondern wegen zurueckliegender Berichte in angeblich "serioesen" Tageszeitungen in Deutschland...naja, ich hatte diese Zeitungen bis zu dem Bericht fuer serioes gehalten.... das hat sich jetzt auch erledigt. 
Es ging dabei um Rueckwanderer, der zum Einen auch nach 8 Jahren noch nicht in der Lage war , seinen Status zu aendern und dann eben nach Aenderungen im Immigrationsgesetz keine Verlaengerung der Arbeitsgenehmigung mehr bekam .... Natuerlich war lt. Zeitungsbericht der boese canadische Staat schuldig !
Der zweite Bericht ueber eine Familie, die hier drei Provinzen abgeklappert haben und einfach wohl etwas gesucht haben, was alle suchen.... nur die meisten haben eben realisiert, das es das Paradies nun mal auf der Erde nicht zu finden ist. Da kam dann der Satz, dass ein Truckdriver in Canada nicht soviel Geld verdienen kann um eine Familie zu ernaehren.... aha... ich kenne ein paar, die haben trotz Kinder ein Wunschauto und sind sogar stolze Hausbesitzer ... und das als Truckdriver. Da ist wohl der Verdienst als LKW-Fahrer in Deuschland eher ein Taschengeld.... fuer die meisten jedenfalls ! 

Dann mal bis die Tage :-) 


Dienstag, 1. März 2016

.... arme "Rueckwanderer"

Erst Mal moechte ich mich fuer das lange "nichtschreiben" bei meinen Lesern entschuldigen. Zu meiner "Entlastung" moechte ich anfuehren, dass mich mein Arbeitsstellenwechsel sehr in Anspruch genommen hat.... ich hoffe Ihr liebe Leser seid gnaedig zu mir !!! :-) 
Ueber den Wechsel werde ich demnaechst ausfuehrlich berichten . 

Ein aktueller "Fall" hat mir die Idee fuer diesen Bericht gegeben. 
Inzwischen haben wir es "geschafft" ueber 9 Jahre im unserem Traumland zu leben und es werden bestimmt noch viele Jahre dazukommen. 
Menschen sind ja wirklich verschieden und deswegen gibts auch Menschen, die nicht bleiben. Wie fuer eine Auswanderung, gibt es auch fuer eine Rueckwanderung verschiedene Beweggruende. 
Nach unbestaetigten Informationen gehen 70% der Auswanderer vor Ablauf von 10 Jahren wieder zurueck in die Heimat. Ich habe nun auch schon einige Leute erlebt, die wieder die alte Heimat aufgesucht und Canada fuer immer verlassen haben. 
Leider hat die Mehrzahl nicht die wahren Gruende in der Oeffentlichkeit genannt. Die meisten versuchen ihre Eigene Unfaehigkeit hinter billigen Ausreden zu verstecken. Man ist weder in der Lage sich anzupassen (obwohl man das bestimmt von Auslaendern im Heimat land erwartet b.z.w. verlangt ) , noch will man akzeptieren, dass auf einem anderen Kontinent auch eine andere Lebensweise noetig ist. 
Meistens ist es schon bei den Anfaengen im "neuen Land" bei denen schwerwiegende Fehler begangen werden... ja, in Canada muss man im Haus wohnen ... und natuerlich gehoert der dicke 8 Zylinder auch gleich vor die Tuer.... und das ohne dass man weiss, wie die Verdienstchancen hier wirklich sind. Mit dem dicken Bankkonto und als "Hobbyarbeiter" kommen ja die wenigsten. 
Man wird als Immigrant hier auch nicht unbedingt erst Mal mit Geld beworfen... es muss wie auch in der Heimat hart erarbeitet werden und hier faellt das aus verschiedenen Gruenden mmeistens sehr viel schwerer , als in der Heimat. Wer da nicht vorsichtig ist, hat sich da sehr schnell vergallopiert und faellt einfach auf die "Schnauze" . 
Dann kommt der Zeitpunkt, dass sich auch mal die Zeiten aendern und aufgrund der Wirtschaftslage ein paar paychecks etwas duenner ausfallen und der V 8 mal weniger in den Tank bekommen kann... naja das Haus mit den vielen Bedrooms kann man leider auch nicht abschneiden, damit die Miete sinkt. 
Nun merkt man aufeinmal wie besch... doch das Einwanderungsland ist. 
Auf einmal sind die freundlichen Canadier einfach nur noch faule unpuenktliche "Idioten". Der Arbeitgeber ist mindestens 100 Jahre rueckstaendig. Die Aerzte haben gar keine Ahnung und Fachartzttermine bekommt man erst auf den Grabstein gelegt. Selbst der Winter in Canada ist auf einmal zu lang und zu kalt...
ja die Ausreden gehen eigentlich nie zu Ende, sind ja nun auch nicht wirklich neu. ;-) 
Man macht natuerlich kein Geheimnis daraus, und die ganzen Gruende werden dann noch in verschiedenen  Internetplattformen veroeffentlicht....Natuerlich vergisst man dann meistens nicht, die "richtigen" Worte dabei zu hinterlassen...ohne darueber nachzudenken, dass auch Menschen mitlesen, die hier ihr Leben schon seit einigen Jahren geniessen koennen... traut man sich dann etwas gegen diese Gruende zu schreiben, hat man entweder die "rosa Brille " und ueberhaupt keine Ahnung.... oder vielleicht doch alles richtig gemacht !? Man wird auf jeden Fall erst Mal blockiert, dann werden natuerlich die "unqualifizierten" Kommentare geloescht. Naja ich finds nicht wirklich Schade von einer solchen Seite zu fliegen. Diese Menschen sind eigentlich eine Blammage fuert die Landsleute und den Kontakt einfach nicht wert. Einfach nur "tschuess und weg" ... 
Dabei koennte es doch so einfach sein, haette nicht den Anschein einer "Ausrede". 
Einfach mal sagen, "sorry wir haben es versucht, war aber anders als wir gedacht hatten".... oder "wir kommen mit der Lebens- oder Arbeitsweise nicht zurecht"
Das waere fair und vorallen ehrlich. Ich wuerde vor solchen Menschen den Hut ziehen und haette da sehr grossen Respekt ! Fuer die oben genannten hab ich einfach nur Bedauern uebrig...manchmal ist es leider einfach nur Verachtung, sorry ist so! 
Natuerlich gibt es auch Menschen fuer die der Aufenthalt in Canada einfach eine Lebenserfahrung war, die auch so geplant war und nun geht es weiter zur naechsten Lebensstation. Vor diesen Menschen habe ich sehr grossen Respekt und sie haben meine Bewunderung !!!

Auf jeden Fall wuensche ich JEDEM , dass sich seine Wuensche erfuellen.... wo auch immer in dieser schoenen Welt !!!

in diesem Sinne, bis bald :-) 

Freitag, 15. Januar 2016

... ich hab es getan ....

.... es hat sehr lange gedauert und mancher hat nicht geglaubt, dass ich es wirklich mache. 
Ich habe nach 8 Jahren und 10 1/2 Monaten meinen ersten Arbeitsplatz in Canada gekuendigt.

Ich bin Einigen Menschen bei Bison sehr dankbar und werde es immer bleiben, die mir den Start in die canadische Arbeitswelt leicht gemacht haben und mir auch in schwierigen Zeiten geholfen haben. 
Ich bin auch der Firma Bison -Transport in Winnipeg sehr dankbar, dass sie mir mit dem Arbeitsplatz erst die Immigration nach Canada ermoeglicht haben. 
Ich habe dort auch eine sehr gute Vorbereitung fuer die Fuehrerscheinpruefung bekommen. Auch die Ausbildung und meine Taetigkeit als In Cab Instructor konnte ich (fast) immer geniessen. Ich habe sehr viele nette Menschen aus verschiedenen Kulturen dieser Erde kennengelernt und auch sehr viel ueber das Leben anderer Kulturen erfahren duerfen. Das laesst mich heute viele Dinge sehr viel differenzierter sehen, als noch vor vielen Jahren !
Immer noch habe ich Kontakt zu einigen meiner Trainees. Und ich freue mich immer wieder diese Kollegen zu treffen. Und ganz besonders freue ich mich, wenn sie mir erzaehlen, dass sie bei mir sehr viel gelernt haben und ihre Arbeit als Truckdriver heute geniessen koennen.
Vielen dieser Kollegen verdanke ich heute eine wesentliche Verbesserung meiner Sprachkenntnisse... auch hier sieht man : Die Praxis bringts !

Im Grossen und Ganzen habe ich eine gute Zeit bei dieser Firma verbracht und auch diese Zeit ist Teil meines Lebens !
Aber Leben heisst auch Veraenderung. Und Veraenderung muss nicht immer in die gute Richtung sein, leider geht es manchmal auch in die falsche Richtung. Wie auch bei Bison. Ich moechte jetzt nicht wie manch Anderer, die grosse Internetabrechnung mit meinem ehemaligen Arbeitgeber veranstalten. Das ist einfach der falsche Platz. Und fuer Diskussionen ist es auf jeden Fall zu spaet.
Aber warum kuendigt man nach fast 9 Jahren. Einfach mal zur Aufklaerung fuer Aussenstehende. 
Die Firma hat sich in den letzten drei Jahren sehr zum Nachteil entwickelt. Es sind Firmen dazu gekauft worden (was uns eigentlich nicht beruehrt hat), aber das Management ist einfach abgedreht. Als "safest fleet of Nordamerica"  "best fleets to drive for" und unzaehlige Awards ist das Management tatsaechlich ueberzeugt, die Besten zu sein. Leider wisen sie nicht, wie die wirkliche Meinung auf der Strasse und selbst in der Eigenen Firma ist. Es werden Surveys (Umfragen)  abgehalten und es gibt ein "driversadvisory board"  (so etwas aehnliches wie Betriebsrat). 
Aber was nuetzt eine Umfrage, wenn diese nur als Alibi (um awards zu bekommen)dient und die Ergebnisse nicht ausgewertet, oder beachtet werden. 
Was nuetzt eine Institution, die angeblich das Bindeglied zwischen Management und Fahrer sein soll... und zwei Mal im Jahr eine Versammlung veranstaltet... in der sich das Management feiern laesst !? 
Das Management der Firma hat fuer mich den Gipfel der Frechheit im November letzten Jahres Verkuendet.... es macht mich sowas von wuetend, diese anmassende Art.... trotz der schlechten Zeiten (man stellt in diesen Zeiten alle 10 Tage ca. 20 neue Fahrer ein) verkuendete man im November, dass man doch den Fahrer was Gutes tun moechte... es gibt an Januar eine Lohnerhoehung... die schon vor 4 Jahren "angekuendigt" wurde... damals ist eine "Pseudolohnerhoehung" gescheitert und nun musste einfach das Rad neu erfunden werden. 
Das hat man auch geschafft. Es sollen anscheinend nach nun ueber 10 !!!! Jahren Stillstand (ausser ein paar Flickschustereien) die Basics erhoeht werden. Es gibt seit 1. Januar fuer die Fahrer , ganze 2ct/ml mehr. Sieht vielleicht gut aus.... auf den ersten Blick. Wer rechnen kann und schon laenger dabei ist, weiss dass diese "Erhoehung" eine Mogelpackung ist !!!! Warum? Ganz einfach. Im Jahr 2009 hat man die Trucks von 105km/h auf 100km/h reduziert. Und das ohne Ausgleich. Das bedeutet eine LohnREDUZIERUNG von rund CAD 1.20 p.h. 
Die heutige "Lohnerhoehung" bringt ca. CAD 1.- p.h.... also fehlen noch 20cent zum GLEICHSTAND von 2009 . 
So mal ganz nebenbei, die Preise in USA sind durch den Wechselkurs im letzten Jahr ca. 30% gestiegen.... ob das Management von Bison das wohl auch weis?????
Ich habe im letzten Jahr gegenueber 2014 , ca. CAD 7000.- an Bruttolohn verloren. Teils durch falsche Planungen, unbezahlte Wartezeiten...
Ja Freunde ich bin Schwabe und ich rechne mir meinen Verdienst genau aus... und es ist in erster Linie die Kohle, warum ich mir mit Arbeit die ganze Freizeit kaputt mache.

Wie gesagt, es soll keine "Abrechnung" mit der Firma werden. Ich wollte Euch nur nahebringen, warum man nach fast 9 Jahren den Job wechselt. Und das war nur EINER der Gruende... von vielen !!!

Ob mein jetziger Job besser ist, darueber werde ich fruehestens in einem Jahr berichten koennen. Denn am Anfang ist immer alles viiiieell besser und nach ein paar Monaten, faellt einem erst auf, was WIRKLICHKEIT ist.
Ich hoffe und wuensche, dass meine Entscheidung die richtige war und so schnell kein Wechsel der Arbeitsstelle mehr ansteht.

Ich werde die guten Dinge von Bison in meiner Erinnerung behalten. Die schlechten Sachen werden als Erfahrung abgelegt und das war's.

Ich weiss, es wird Leute geben, die meinen ich komme vielleicht in 6, 8 Monaten oder 1 Jahr zurueck . Nun man soll niemals "nie" sagen. Aber die Wahrscheinlichkeit kann man als sehr, sehr gering ansehen. Ich wuerde eher sagen: Wird nicht passieren!

Ich werde mich mit der neuen Stelle noch ein wenig bedeckt halten, das hat verschiedene Gruende . Nur soviel, die Firma ist sehr viel kleiner als Bison. Und ich werde meine bevorzugte Relation fahren... California, Arizona und gelegentlich auch mal Texas. 
Den Truck wird ausser mir niemand fahren und der steht an meinen freien Tagen meistens bei mir daheim. :-) ... und der "Schwabenrenner" in der Garage.

Wer Fragen hat, darf mich ruhig fragen ;-) 

bis die Tage.... 
der naechste Post ist schon in Arbeit... muss mal ein bischen "Werbung" machen... :-)

Sonntag, 27. Dezember 2015

Planungen.....

.... gehoeren ja zum Jahreswechsel, wie der Baum zu Weihnachten... wir planen zwar, aber Weihnachtsbaum gibts fuer uns schon lange keinen mehr. 
Es gibt Planungen fuer neue Jahr, die sich jedes Jahr wiederholen... ich kenne Menschen, die jedes Jahr aufhoeren zu rauchen. Funktioniert auch am Anfang.... so bis Neujahr morgen 10:00... oder so. ;-) 
Ich brauch nicht aufhoeren, das hab ich schon vor 39 Jahren getan... aber nicht zu Neujahr. 
Bei uns gibts auf jeden Fall Plaene fuer's neue Jahr, die auch verwirklicht werden. 
An erster Stelle steht der Wechsel des Job's an. Vielleicht faellt ja da schon eine Entscheidung in den ersten Januarwochen.
Die zweite Prioritaet ist unser Citizenship Antrag. Dieser wird auf jeden Fall in Januar gestellt. Da ich jeden Grenzuebertritt dokumentieren muss, liegt es am naechsten im Januar, da ich diese Dokumentation auch fuer die Steuererklaerung brauche. Also sollte der Antrag bis spaetestens Ende Januar auf dem Weg sein. 
Auch im Januar werde ich erfahren, wieviel Buecher ich verkauft habe. Vielleicht kann ich mich ja dann auch zur Ruhe setzen und mich auf das zweite Buch konzentrieren... naja, wahrscheinlich wohl nicht! Also, wer noch nicht gekauft hat .... schnell bestellen, oder im Buchhandel kaufen. Jeder Buchhaendler kann's auch bestellen. 
Auch ein wichtiger Plan, ist der .... URLAUBSPLAN!!!!
Die "grobe" Planung ist abgeschlossen. Es sind nur noch ein paar Feinheiten, die noch nicht ganz feststehen. Auch der "Fahrplan" muss noch abgeglichen werden. Fest steht auf jeden Fall, dass der Urlaub so 3 1/2 Wochen dauern wird. Ich werde da so ca. 11 000km mit dem Auto zuruecklegen... ob Regina auch fahren kann, wird sich zeigen. 
Wir werden ganz sicher jede Menge Baeren, Woelfe und sonstiges "Viehzeug" zu sehen bekommen. Dazu die Mitternachtssonne und auch den Polarkreis werden wir Richtung Norden ueberfahren. 
Wir werden von Rosa ueber Edmonton nach unserem ersten Ziel Whitehorse (Yukon) fahren. Das wird wohl erst nach zwei Uebernachtungen zu erreichen sein. (ca. 3300km) . Dort werden wir uns auch aufhalten... zwei, drei Tage, wir werden sehen. Dann gehts in die beruemhte Goldgraeberstadt Dawson City. 
Von  Dawson City gehts dann ueber den "Dempster Highway" ca. 730km Schotterstrasse ueber den Polarkreis nach Inuvik (North-West Teritory) . Das ist die noerdlichste Stadt in Canada, die ueber eine Strasse erreichbar ist. Man kann zwar noch weiter Richtung Norden, aber nur ueber die Iceroad, und das eben nur im Winter. Dann gehts die gleiche Strecke wieder zurueck nach Dawson City und von dort nach Fairbanks (Alaska). Wie wir dann wieder Richtung Sueden fahren, ist noch nicht ganz geklaert. Es gibt da eine Faehre nach British Columbia... nur ob da Cooper auch darf wissen wir noch nicht. Es waere schon toll, wenn wir das hinbekommen. Es wird dann ueber Calgary, nach der "Heimsuchung" bei Freunden wieder Richtung Heimat gehen. 
Genaues darueber wird natuerlich noch hier zu berichten sein. 
Das sind mal die Plaene fuer's neue Jahr. 
Noch ein ganz wichtiger Plan, der aber nur bedingt planbar ist ... wir wollen auch im neuen Jahr gesund bleiben... das ist eigentlich das WICHTIGSTE !!!!

Natuerlich gibts auch noch Wuensche und Traeume fuer's naechste Jahr. Manche Traeume und Wuensche werden wahr... fuer Andere muss man eben noch warten. ;-) 

Was ich auch nicht planen kann, wieviele Menschen meinen Blog lesen. Inzwischen sind es fast 50 000 Aufrufe . (48 8..) 
Das sind ja 10 000 Aufrufe in Jahr. Das finde ich auch richtig toll und hoffe, dass es so bleibt, oder auch mehr werden!!!
Auf jeden Fall bin ich Euch liebe Leser sehr dankbar fuer's reinschauen!!!

Ich wuensche Euch Allen ein GUTES ERFOLGREICHES und vor allem GESUNDES Neues Jahr !!!!

Nochmal VIELEN DANK fuer's lesen und schaut mal wieder hier vorbei!!! :-) 

Ich freue mich auch immer ueber Kommentare, auch Kritik. :-) 

bis bald ....