DREAMS.......

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Dienstag, 22. Juli 2014

Glueckliche Kinder ....

Eine kleine Auswahl unserer ueber 50 Baeren im Haus ...und ein Bison  :-)
Ein ganz besonderer Baer !!!!Mehr im Bericht :-)
.... ist wohl eines der schoensten Dinge im Leben . Und wieder einmal ist es mir geglueckt ein Kind gluecklich zu machen  . Es ist schon erstaunlich in der heutigen Zeit von Videospielen , Transformern und Tablets kann ein Plueschtier immer noch fuer Freude sorgen . Dominik der Sohn von Yvonne und Andreas in Vancouver hat den Bison sofort in sein Herz geschlossen . Ich hatte den Buffalo schon einige Monate im Truck und es wollte einfach mit Treffen nicht klappen ... ich war immer zur falschen Zeit in Vancouver . :-(  Nun hat es endlich geklappt , dass wir uns persoenlich kennenlernen konnten . Auf diesem Weg noch mal VIELEN DANK an Yvonne, Andreas und Dominik fuer den schoenen Abend !!! Ich denke es war nicht das letzte Treffen ! :-)
Kinder sind unsere Zukunft , dass sollten wir nicht vergessen wenn uns mal wieder Kinder im Supermarkt im Weg stehen , oder schreiend durch den Park rennen . Und  Kinderaugen luegen nicht . 
Ich habe schon sehr vielen Kindern diesen Bison geschenkt und jedes Kind war sofort in dieses kleine Stofftier verliebt und hat es nicht mehr aus der Hand gelegt . Das hat mich immer riesig gefreut !!! 
Auch ich habe eine Vorliebe fuer diese Plueschtiere . Hauptsaechlich Baeren , finden bei uns eine Heimat . Inzwischen haben wir die "Baerenpopulation" in unserem Haus sehr eingeschraenkt . Es sind "nur" noch knapp 60 Stueck die im Haus verteilt sind ... und jeder Baer hat seine eigene Geschichte . 
Frueher in Deutschland waren es weit ueber 200 Stofftiere , die mit uns die Wohnung teilten  . Ich kam an keinem der Baggerautomaten vorbei , ohne nicht zwei ,drei Tiere rauszuholen . Bis Regina eines Tages die Notbremse zog und alle Tiere in einem blauen Muellsack verschwinden lies . Klar , die waren beim putzen immer im Weg . Also was tun , wegschmeissen wollte ich die Errungenschaften nicht  ... was also tun . Ein damaliger Bekannter von uns fuhr einen Notarztwagen und der konnte diese Tiere gut gebrauchen ... wenn er Kinder nach Unfaellen ins Krankenhaus transportieren musste konnten sie einen guten Zweck erfuellen . Also drei Fliegen mit einer Klappe . Die kranken , oder verletzten Kinder ein bischen gluecklich , Regina gluecklich da sie endlich ohne Hindernisse putzen konnte und ich war auch gluecklich , dass die Tiere einem guten Zweck dienten . 
Inzwischen hat sich die Zahl der " Mitbewohner " nicht  erhoeht . Ausser zwischendurch mal ein "Ersatzbison" der fuer unerwarteten Besuch bereitsteht .
Der kleine Baer  auf dem unteren Bild ist inzwischen fast 57 Jahre alt . Ich bekam ihn zu meiner Geburt . Leider ging er irgendwann verloren . Vor sehr vielen Jahren kam er wieder zu mir zurueck ... er hatte sich bei meiner Oma versteckt . Er ist zwar schon etwas mitgenommen und hat fast keine Haare mehr , aber das ist ja mit zunehmendem Alter normal . :-) . 
Es macht mich unendlich traurig , dass sich unsere heutige Welt leistet , dass taeglich ueber  1000 ( tausend) Kinder taeglich an Krankheiten und Hunger sterben . Ich selbst durfte in Kenia in hungrige Kinderaugen schauen . ( Nicht dort wo Touristen hinkommen )  und ich werde die Dankbarkeit der Kinder fuer einen trockenen Keks nie wieder vergessen !!!
Aber leider kann ich die Welt nicht retten und ich freue mich hier immer wenn ich Kinder gluecklich machen kann . 


Geniesst die warme Sonne ... der naechste Winter kommt bestimmt ! 

Dienstag, 1. Juli 2014

...auf zu neuen Ufern ;-)


Manchmal stehen im Leben einfach mal Veraenderungen an . Einmal grosse Veraenderungen , die das ganze Leben veraendern koennen .Aber auch diekleineren Aenderungen koennen interessant sein .
Nach nun ueber sieben Jahren in der gleichen Firma "muss" sich mal etwas veraendern . Eine Kuendigung ist da nicht immer noetig . Vorallen warum kuendigen . Die Erfahrung hat gezeigt , dass genuegend Fahrer nach dem verlassen der Firma , manche auch mit  Riesengeschrei wie schlecht es doch in der Firma sei ... nach ein paar Monaten , oder Wochen wieder zurueckkehren . Eigentlich verwunderlich , da ja die aktuelle Firma so schlecht ist ! 
Aber wie immer ist ja bekanntlich das "Gras auf der anderen Seite des Zauns immer gruener " ... Klar , weil dort mehr Mist liegt !!!
Diese Erfahrung muss ich selbst nicht machen . Also was liegt naeher , als eine Veraenderung in der gleichen Firma . 
Der Vorteil einer grossen Fima liegt darin , dass dort vielleicht Moeglichkeiten fuer Veraenderungen gegeben sind . 
Es gab zwar in den letzten Jahren einige "upgrades" im Job , aber wirklich veraendert hat sich nichts .
In den letzten Monaten ist es mir immer schwerer gefallen  nach 2 1/2 Tagen frei,  das Haus ,Regina und Cooper wieder zu verlassen . Denn meine Touren erforderten eben die 12 taegige Abwesenheit . 
Bei einem Gespraech mit meiner Fleetmanagerin kam von ihr der Vorschlag, dass ich eigentlich auch oefters daheim sein koennte . Ich muesste dazu einfach die Fleet wechseln .  Jaaaaa, aber ich wollte eigentlich meine Touren nach California nicht missen . Aber auch da gibt es eine Loesung .Ich muss nur meinen Ausbilderjob behalten und darf dann bei Bedarf mit Trainee wieder longhaul nach California fahren . Auch hin und wieder ein Mountaintraining koennte Abwechslung bringen . Also entschied ich mich kurzfristig , ohne Absprache mit Regina  (wir treffen Entscheidungen immer gemeinsam ) den Wechsel . Meine Fleetmanagerin wollte die Angelegenheit mit den involvierten Personen abklaeren und mir nach meinen freien Tagen das Ergebnis mitteilen .
Nach meinem letzten Reset daheim konnte mir die Fleetmanagerin die guten Neuigkeiten mitteilen . Noch eine Longhaultour nach California und dann steht der Fleetwechsel an . Nun bin ich "Mitglied" in unserer Turnpikefleet . D.h. ich fahre die meiste Zeit mit zwei trailern durch die Praerie . Es sind feste Strecken , aber trotzdem mit ein wenig Abwechslung , da ich keine feste Linie fahre . 
Steht ein Training an werde ich wieder fuer eine Tour in die "alte" Fleet transferiert und kann das Trainig absolvieren . Das wird dann wohl eine Tour nach California sein mit reset wie gewohnt in Las Vegas . :-)
Nun bin ich oefters daheim ... jede Woche zwei volle Tage , hin und wieder auch mal nur 36 hrs . Die ganz gute Seite , trotz mehr "hometime" verdiene ich mehr Geld . 
Gut ,es ist auch etwas mehr Arbeit mit zwei trailern und im Winter kann das auch sehr muehsam sein . Aber man kann ja nicht alles haben .:-) 

Fuer "Nicht insider" : 
turnpike heisst fachlich richtg eigentlich  LCV
(Long Combination Vehicle ) 
Laenge  41m 
GGw  bis 63.5 to

bis bald  :-)

Donnerstag, 26. Juni 2014

Wildgewordener Bison ;-)


Beide betroffenen Autos an der Unfallstelle , der linke ist meiner 

Eigentlich sieht man gar nicht so viel an meinem

Man muss schn ganz genau hinschauen

Der wilde Bison ....

der sich losgerissen hatte ;-(


... so siehts ja nicht wirklichschlimm aus

eigentlich harmlos ...

.... aber wen man naeher hinschaut ...


dann ist's schon ein wenig schimmer :-(

Am Donnerstag , genau vor zwei Wochen kam ich abends in unserem Yard in Winnipeg an . Obwohl ich schon zwei Wochen auf Tour war , wollte ich noch bis Montag durchhalten , weil Dienstag ein Arzttermin auf dem Plan stand . Also schlief ich die Nacht im Truck . Natuerlich machte ich in der Nacht auf dem Weg zum Truck einen Abstecher an meinem Auto vorbei , wie immer alles "normal" . Oder wohl doch nicht ...ich war muede , es war schon dunkel und mir fiel nichts besonderes auf .
Freitag frueh zeitig aufgestanden , Dusche besucht und danach einen Kaffee in der Lounge . Dort traf ich einen Kollegen , der auch schon vor der vollen Kaffeetasse sass . Gleich fragte er mich , ob ich schon den zermatschten Truck im Yard gesehen haette , der steht mitten im Yard . Ich , nein morgens seh ich nicht so viel . ;-) . Ja , der Fahrer hatte ihn gestern abgestellt um seine Sachen in den PKW zu raeumen , leider vergass er die Parkbremse und der Truck machte sich selbststaendig . Dort geht es ein wenig bergab . Der losgerissene Truck machte sich ohne Fahrer auf den Weg zum Buerogebaeude und da Trucks ja nicht wirklich durch Tueren passen , wollte er einen anderen Weg einschlagen ... was er im Buero wollte wird wohl immer ein Geheimnis bleiben . Leider oder GsD standen da zwei PKW's im Weg und der Weg ins Buero war versperrt ...und der wuetende Truck "verbiss" sich in die zwei PKW's . Leider war ein Opfer davon mein PKW . Der wildgewordene Bison schob meinen PKW ca. 30cm nach vorne und stellte die Vorderraeder auf einen Randstein . Die hintere Stossstange ist nun verbogen , gerissen und auch die Heckklappe hat etwas abbekommen . Wie immer , haette es auch viel schlimmer kommen koennen , waere ein Fahrer vielleicht hinten an den PKW's gestanden ...so kam also nur Blech und Plastic zu Schaden . Bis jetzt weiss ich natuerlich nicht , ob auch unterm Plastic etwas verbogen ist .
Nun konnte ich auch schon das staatliche Versicherungssystem in Manitoba richtig kennenlernen . Man gab mir in unserer Schadensabteilung der Firma die Anweisung , mich bei der Versicherung zu melden . Und ich bekam auch gleich eine Schadensnummer . Sieht ja eigentlich ganz einfach aus... aber man hat es auch hier mit der canadischen Buerokratie zu tun und da ist nichts einfach . Also erst Mal ein Besuch in einem der vielen Bueros von "autopac" , die Versicherung von Manitoba .(es gibt hier nur Eine ! ). Dort wurde mir freundlich mitgeteilt , dass diese Leute nur fuer die Abschluesse der Versicherung zustaendig sind . Aber der freudliche Herr verwies mich gleich an die Gutachterstelle , die nur einen Kilometer entfernt war . Dort werden die Fahrzeuge begutachtet und die weiteren Entscheidungen getroffen . Jaaaa , aaaaaber es koennte ja so einfach sein ! ;-) aber dann waer's ja vielleicht zu langweilig .Bei der Anmeldung gab ich die Schadensnummer ab , "ja da bist du bei uns falsch" ... der hilfsbereite Herr gab mir schnell die Telefonnummer des "zustaendigen" Bearbeiters fuer meine Schadensnummer . Also geht doch . Kurzer Anruf in der Hoffnung heute doch noch etwas zu erreichen ... wie heisst es so schoen "die Hoffnung stirbt zuletzt"  auch hier war sie vergebens . Der auch wieder sehr freundliche Herr am Telefon klaerte mich auf , dass er NICHT fuer mich zustaendig sei , sondern nur fuer Trucks ... mit den "Kleinen" hat er nix zu tun ! Und wieder bekam ich eine Telefonnummer vom Kontaktcenter der Versicherung . Also der naechste Anruf ...diesmal war zur Abwechslung mal eine Dame am anderen Ende , aber erst nach dem ich wie in Nordamerika ueblich mich durch verschiedene Ansagen gekaempft hatte . Vielleicht sollte man in den Callcentern die Ansage aendern und die Option "talk to a representative" an den Anfang setzen .
Die auch freundliche , aber begriffstutzige Dame arbeitete ihre Liste ab : Wieviel Uhr ist der Unfall passiert ? ... Ich weiss es nicht ... aha wie das denn? ,Ja ich war nicht dabei ... wie ??? Kurze Aufklaerung meinerseits , dass ich unterwegs war ... Aha ! Wie war das Wetter bei dem Unfall .... weiss ich nicht? Wie ? Ja , ich war nicht da ! Aha !! Hast Du mit dem anderen Fahrer gesprochen ? Nein ! Warum nicht ... jaaaa ich war doch nicht daaaaaaaa !!! Hast du mit dem Fahrer des Anderen PKW gesprochen ? Nein ! Warum dass denn nicht ..... ICH WAR NICHT DAAAAAAAA!!!!
ja, so ist das mit den "Sonderwuenschen" die nicht auf der Liste stehen . Dann noch eine ganze chinesische Bedienungsanleitung fuer eine vollautomatische Steinschleuder vorgelesen , oder war es eine Anweisung welche Moeglichkeiten ich habe ... nun verstanden hab ich eine ganze Menge , was die Frau gemeint hat ist weiterhin ein Geheimnis . Ach gaaaanz wichtig .Sie gab mir noch eine Schadensnummer , natuerlich eine Andere  wie ich sie schon hatte . Es lebe die Vereinfachung !!! Nun habe ich einen Termin beim Gutachter am naechsten Montag . Mal sehen , was der findet und wie die Sache weitergeht . Ich hoffe , dass mir weitere Anrufe bei irgendwelchen Kontaktcentern erspart bleiben . Mal sehen  , ob mir die Versicherung  meine verschwendete Freizeit  auch bezahlt ... Ja , Versicherungen sind immer gut , solange man sie NICHT braucht ! 

Bis bald ... und passt auf die wilden Tiere auf !!! :-)


Sonntag, 1. Juni 2014

Einige unserer tierischen Nachbarn ....










....kommen uns regelmaessig besuchen . Familie Deer (Weisswedelhirsche) bleibt uns auch im Winter erhalten , wie auch die Damen und Herren Kojote . 
Aber nun hat uns endlich der langersehnte Fruehling erreicht . Die ersten Frostfreien Naechte durften wir auch schon geniessen . Das hat natuerlich auch die fliegenden Freunde zu uns zurueck gebracht . Die Goldfinken sind fleissig am fressen  und eine Feederfuellung ist nach zwei Tagen in den Maegen von ca. 30 der gelben Voegel verschwunden . Sie haben an ihren Futterstellen Exclusivrechte . Denn kein anderer Vogel kommt mit dem Schnabel in die kleine Oeffnung . Auch einige Oriols haben ihre Futterstelle bei uns gefunden . Mit ihren leuchtend orangefarbenen Federn fallen sie ueber ihr Zuckerwasser her . Es ist einfach schoener als TV , dem Federvieh zu zuschauen .Von fruehmorgens bis zum einbruch der Dunkelheit ist vor unserem Fenster immer etwas los . Etwa sieben verschiedene Vogelarten sind regelmaessig vor unserem Fenster vertreten . Der Exote unter den Voegeln ist wohl der Kolibri , ja den gibt's tatsaechlich in Canada . Dafuer haengt ein Feeder an unserem Wohnzimmerfenster und auch der ist von mehreren dieser kleinen Gesellen bevoelkert . Natuerlich ist unser Deck auch das Reich von Cooper , dessen Doghouse auch hier steht . Er ist der Chef auf dem Deck und beobachtet die Vogelschar  manchmal mehr , manchmal weniger ... man muss ja auch zwischendurch mal schlafen ;-) . Fliegt mal einer der Voegel gegen die Scheibe , wird von Cooper gleich "Erste Hilfe" geleistet . Liegt der Vogel dann benommen am Boden , kuemmert sich Cooper ganz schnell um ihn und versucht den Vogel aus der Bewusstlosigkeit zu wecken . Hat er damit keinen Erfolg wird schnell Regina alarmiert . Auf jeden Fall kruemmt er den Voegeln keine Feder und das ist gut so ! An der Garage wohnen auf der Vorder- und Rueckseite zwei Schwalbenpaare . Die kommen jedes Jahr wieder zurueck und befreien uns von den laestigen Moskitos . Im ersten Jahr wohnte unter unserem hinteren Deck sogar eine Killdeerfamilie . Leider ist das Nest seit zwei Jahren unbewohnt ... war wohl doch zu laut !?Auf unserem Acker ist auch Familie Kranich und zwei Gaensepaare zu Gast . Sie haben inzwischen schon gar keine Angst mehr wenn wir mit Cooper ueber den Acker laufen . Auch Cooper weiss inzwischen , dass sie dort willkommen sind und laesst sie auch in Ruhe fressen , wenn er auf dem Acker rennen darf . 
Famielie Baer hat uns dieses Jahr noch nicht besucht , aber das kann ja noch kommen . Coopers "Freund" , das Stachelschwein bleibt hoffentlich weiterhin im benachbarten Wald und damit in sicherer Entfernung zu Cooper . In diesem Wald wohnt auch eine Eule , die Cooper  regelmaessig bei der Maeusejagd auf dem Acker unterstuetzt . Wir hoffen , dass es uns einmal gelingt  den groessten Vogel  mit der Camera zu "schiessen" , den Weisskopfadler der auch zu unseren regelmaessigen Besuchern zaehlt . Auch ein Stinktierfamile hat uns schon bei ihrer "Durchreise" besucht . Frau Stinktier hat uns ihre 5 Kinder vorgestellt , ist dann aber weitergereist . Das ist auch gut so , denn das Spezialshampoo fuer Cooper das bei Stinktierangriffen helfen soll ,darf ruhig im Schrank bleiben . Und auch auf das Stinktierparfuem koennen wir gut verzichten . Man hat schon einige Einschraenkungen wenn man "im Busch" wohnt , aber diese Tierwelt entschaedigt fuer alle Einschraenkungen . Und was gibt es schoeneres als auf dem Deck zu sitzen und der Natur zu zuschauen und vorallem zu hoeren !!!
Achja , die kleine Schildkroete ist mir vor einigen Tagen vor's Auto gelaufen .Auto und Schildkroete haben alles ohne Verletzungen ueberstanden . Wir haben die Schildkroete von der Strasse in einen kleinen Bach in der Naehe von unserem Haus wieder ausgesetzt .Der Bach wurde vom Bieber aufgestaut , dadurch ist ein kleiner See entstanden und ich denke , Schildkroete wird sich da bestimmt besser fuehlen als auf der Strasse  !

Noch eine kleine Anmerkung : Leider habe ich in der letzten Zeit die schreiberei im Blog ein wenig vernachlaessigt . Ich arbeite gerade an einem "Projekt" , dass sehr viel Zeit in Anspruch nimmt . Das ist bis in ca. 2 Wochen abgeschlossen , dann kann ich wieder regelmaessig hier schreiben . Ich bitte meine treuen Leser um Entschuldigung!!!
Ihr werdet auf jeden Fall darueber informiert , wenn das "Projekt" abgeschlossen ist . :-) 
Auch meine angekuendigten Veraenderungen , sind noch in der Planungsphase und es wird noch einige Zeit bis zum Abschluss dauern...

Also dann , geniesst den Fruehling und kommt wieder zum lesen :-) 


Freitag, 25. April 2014

Gute Frage ....

Ich bin ja in einigen Foren aktiv u.a. auch ein Forum in dem es ueber Canada , Auswandern u.s.w. geht .
Dort wurde vor kurzem von einem User , die Frage gestellt , ob sich die Auswanderung nach Canada lohnt . 
Es ist eine gute Frage, die eigentlich nur jeder fuer sich selbst beantworten kann . 
Schonmal ob sich eine Auswanderung ueberhaupt lohnt , kann man eigentlich nicht wirklich fuer Andere beantworten .
Vor der Auswanderung sollte man sich erst Mal die Frage stellen , warum will man weg ? 
Sind es Gruende , die finanziellen oder wirtschaftlichen Hintergrund haben ? Trifft dies zu , sollte man sich eine Auswanderung sehr gruendlich ueberlegen , denn die Enttaeuschung koennte sehr hart werden . Ausser natuerlich , man hat einen so aussergewoehnlichen Beruf , dass man wohl ueberall wirklich gebraucht wird , aber dem werden wohl die wenigsten entsprechen .
Entscheidet man sich dann fuer Canada , sollten finanzielle , oder wirtschaftliche Gruende nicht an erster Stelle stehen. Denn fast jeder  muss hier erstmal sehr viel mehr arbeiten und das fuer weniger Geld als in Deutschland , die meisten jedenfalls . 
Wie man auf den meisten Seiten professioneller Immigrationshelfer liesst , sucht man in Canada haenderingend gute Fachkraefte . Das ist richtig , aber man sollte nicht erwarten dass Fachkraefte gesucht werden  die den Canadiern zeigen wie gearbeitet wird .Nein , einfach nur die viele Arbeit muss getan werden . Und wie  auch in Deutschland ist  sucht man besser qualifizierte Leue , als welche die noch angelernt werden muessen . Man braucht hier Arbeitskraefte und keine Missionare . Es wird hier keinem taeglich der Hinterkopf gestreichelt und man bekommt auch nicht gesagt , dass man froh ist dass der Immigrant endlich da ist . Eigentlich arbeiten und Klappe halten . Ist man gut  kann man sehr schnell nach oben kommen , aber man muss gut bleiben sonst ist der baldige Absturz garantiert ... also , ob es sich lohnt , find' s selbst heraus.
Viele Auswanderer haben zu grosse Erwartung wenn sie nach Canada kommen . Leider kommt bald die Erkenntnis , dass auch hier das Gras nicht wirklich gruener ist , als auf der Anderen Seite des Grossen Wasser's . 
Das auch hier der Alltag schneller ins Haus kommt , als man es sich wuenscht . Und dass der Status der "bunten Kuh" bei Freunden und Verwandten sehr schnell verblasst . Die Anrufe aus der Heimat werden weniger , man verliert "Freunde" ...
Lohnt sich dieses "Opfer " ?  Finde es heraus ! 
Sucht man eine Veraenderung im Leben , oder bei der Arbeit . Ist man bereit Rueckschritte in Kauf zu nehmen und vorallem ist man bereit sich mit der fremden Sprache zu beschaeftigen und sie auch zu lernen . Ist man bereit mit Bedingungen zu leben , die einem in Deutschland voellig fremd waren . Und ist man bereit andere Lebensweisen und Arbeitsweisen zu akzeptieren  , kann sich eine Auswanderung schon lohnen . 
Fuer mich persoenlich , natuerlich auch fuer Regina hat sich die Auswanderung auf ganzer Linie "gelohnt" . 
Wir haben ein gutes Leben . Mir macht die Arbeit Spass und ich verdiene heute sogar etwas mehr als in Deutschland , obwohl ich auch in Deutschland bei meinem Job in der oberen Liga mitspielte . Wil leben unseren Traum !!!
Ich habe die Frage fuer MICHSELBST beantwortet , fuer Andere eher unmoeglich !

bis bald ...

Donnerstag, 10. April 2014

Bereit sein ist alles...

ich bin bereit .... fast  :-)
.....ist sehr wichtig . Das heisst  bereit fuer den FRUEHLING !!!
Der jetzt kurz vor der Tuer steht . Inzwischen ist schon die zweite Nacht im Plusbereich vergangen . Man kann zuschauen wie die weisse Pracht immer unansehnlicher wird und Wasser wieder seinen Originalzustand annimmt. 
Der Winter hat nun wohl den Kampf gegen den Fruehling verloren  .  Er hat dieses Jahr schwer gekaempft und wollte uns einfach nicht mehr verlassen . Eine sehr lange Kaelteperiode liegt nun hinter uns . Es war die laengste seit vielen Jahren . Auch die Temperaturen waren in Tiefen , die selbst Manitoba schon lange nicht mehr gespuert hatte . Selbst am Nordpol und auf dem Mars war es waermer .
Und natuerlich die Schneemengen waren auch schon einige Jahre nicht mehr in diesem Masse .
Also ein wirklicher Rekordwinter ! 
Die Menschen sind "schneemuede" , zuletzt wussten die Menschen in der Stadt nicht mehr wohin mit dem weissen Zeug . Wir hatten damit eher keine Probleme . Die Schneehaufen wurden immer hoeher . Cooper hatte auch damit seinen Spass und behielt immer den "Ueberblick"  . Natuerlich wurde unserer Einfahrt mit dem Taktor geraeumt . Das uebernahm ein freundlicher Nachbar . Nein , nicht gegen Bezahlung . Das ist hier nicht ueblich . Man hilft sich gegenseitig , im Country eine sehr wichtige Eigenschaft , die man in der Stadt eher nicht so kennt .
Unser doggie Cooper ist natuerlich nicht so erfreut ueber den Jahreszeitenwechsel . Er hat noch ein bischen Winterfell und ihm ist einfach nur noch warm . Er geniesst noch den kuehlen Wind auf unserem Deck und buddelt in den immer kleiner werdenden Schneehaeufen . Aber Schlittenfahren ist nun leider vorbei und waere bei diesen Temperaturen auch viel zu anstrengend . 
Wir haben nun Riesenseen auf dem Grundstueck , aber das Wasser ist weit genug weg von der Hauswand um uns zu gefaehrden .
Tausende von Gaensen ziehen uebers Haus und einige landen auf unserem Acker um eine Pause einzulegen . Auch "unsere" Kraniche sind schon da und warten auf die Froesche .
Auch unsere zwei Schwalbenfamilien werden bald wieder eintreffen und in ihre Nester an der Garage ziehen . Wir freuen uns auch schon auf die zig Goldfinken die uns auf dem Deck am Futterhaeuschen erfreuen . Und natuerlich auf die Kolibrifamilie .
Auch einer der Schwarzbaeren wurde schon mehrfach gesehen . Also werden wir auch dieses Jahr wieder viel Freude an der Natur und ihren Tieren haben . 
Cooper laesst sich von den vielen gelben Voegeln auf dem Deck nicht stoeren und auch er schaut ihnen beim fressen zu . Tagsueber wird er sich meistens auf die Auslaesse der Klimaanlage legen und sich den Bauch kuehlen lassen ... und auf den naechsten Winter warten ...und der kommt ganz bestimmt ! :-) 

bis demnaechst  :-) 

Sonntag, 23. März 2014

... man BRAUCHT sie nicht mehr ....

... zwei Malamutes , die letzte Woche ein Maedchen totgebissen haben . 
Leider ist dieses Unglueck letzte Woche passiert . Es kam dabei ein kleines Maedchen mit 7 Jahren ums Leben . Es wurde von zwei  Malamutes angegriffen . Leider weiss niemand wirklich wie das passiert ist ... obwohl das Maedchen wohl unter  " Aufsicht" stand . Ich frage mich natuerlich , was hat diese " Aufsicht" denn beaufsichtigt ??? Die Hunde , oder das Maedchen garantiert nicht !!! Hier wurden mal wieder die Tiere fuer das Unvermoegen der Menschen bestraft . 
Anscheinend hat das Maedchen schon oefters mit diesen Hunden gespielt . Laut Aussage der Nachbarin waren die Hunde immer gutmuetig und verspielt . Auch sie kann sich nicht erklaeren , was da passiert ist . 
Die Malamuten sind normalerweise sehr freundliche Hunde . Aggresivitaet kennen sie eigentlich nicht . Sie sind wegen ihrer Gutmuetigkeit auch nicht als Wachhund geeignet . 
Hat das Kind einen der Hunde geschlagen oder sonstwie wehgetan . Das wird wohl fuer immer ein Geheimnis bleiben ... nur die Aufsichtsperson koennte diese Frage beantworten ! Haette sie wirklich aufgepasst ... oder wird hier gelogen , dass sich die Balken biegen und man will Restriktionen gegen die Eltern vermeiden... dann opfert man eben die Hunde ... die kann man ja nicht fragen !!!
Es ist schon tragisch , dass ein kleines Maedchen dabei ihr Leben verloren hat . Vielleicht waren die Eltern zu "beschaeftigt" und diesmal war es eben keine DVD , Playstation die das Kind  den Eltern "von Hals" halten sollte ... da war ein lebendes "Spielzeug" doch viel interessanter ... aber leider toedlich !!!
Der Besitzer kann anscheinend auch nichts mehr mit den Hunden "anfangen" ... die Ermittlungsbehoerden sind auch "fertig" mit den Hunden ... also bekamen sie die Spritze ... Todesstrafe ohne Anklage !  Es waere vielleicht besser gewesen , den Besitzer einzuschlaefern !!! 
(meine persoenliche Meinung, muss von niemandem geteilt werden ) 

Ein Tier ist kein Spielzeug , auch kein Prestigeobjekt !
Es ist ein Lebewesen , das Schmerz , Freude , Angst und auch Traurigkeit kennt !!!