DREAMS.......

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Donnerstag, 18. August 2016

Eindruecke vom Urlaub (2) Bilder sprechen lassen :)

gefahrene Kilometers bei unserer Rundreise
Das und die folgenden Bilder einfach geniessen..... :-)







Eingang zum Stadtpark in Jackson (Wyomming)


.... ein origineller Saloon

Postkutschen gibts hier auch noch....

... nochmal ... anschauen und geniessen :-)




eine Glueckliche Familie :-)

... auch mal ohne Nachwuchs ;-) 

.... man kann es eigentlich ....

..... nicht beschreiben, nur geniessen !!!


















..unser Schwobarenner, hat uns ohne Probleme ueberall hingebracht. :-)






Tatsaechlich Schnee .... da hatte doch unser Cooper richtig Freude 

Tatsaechlich Schnee ;-) im Juli:-)

Happy family life :-)



... happy doggie :-)

Wildlife pur.... "gefaehrliche Natur ;-)


Loganpass im Nebel....

Es war NICHT im November, tatsaechlich Juni 





Es gibt sie wirklich die Schwarzfussindianer

Cooper fuehlt sich richtig wohl :-)





Der erste Grizzly.....

und ein wirklich dummer Mensch!
ein sehr bekannter Geysir im Yellowstone







downtown Calgary :-)


hier gehts hoch

zwischen den ganzen Hochhaeusern in Calgary...

... und hier mal nach unten schauen.

.... nochmal von oben nach unten ;-) 

... einfach mal Calgary von oben :-)







it's cool eyh ;-) 

schoener Renner...

nochmal Genussbilder :-)





die Erde lebt :-)

heisses .....

und z.T. sehr agressives Wasser

Es gibt leben im heissen sauren Wasser .... Bakterien.... so ist wohl das Leben auf der Erde entstanden


Old faithfull Geysir


Es ist was los im Inneren der Erde

... ob er gleich losgeht, der Geysir...


Farbenspiel ...
.... ja der Yellowstone Park hinterlaesst schon Eindruecke. Man kann sich eigentlich nicht wirklich vorstellen, was so im Inneren der Erde passiert. Da ist schon einiges geboten. Ich hatte schon 1980 den Ausbruch des Aetna auf Sizilien life iterlebt und das war schon ein Erlebnis. Und hier konnte man hautnah miterleben, wie das Leben auf dieser schoenen Erde entstanden ist und was in den tiefen der Erdkugel so geboten ist. 
Heisses und sehr agressives Wasser tritt hier an die Oberflaeche. Zum Teil schoen langsam und bestaendig. Zum Anderen mit Laerm und bis zu 80m hohen Wasserfontaenen, mit einem Wasseraustritt von bis zu ca. 16 000 ltr pro Minute. 
Die im heissen Wasser lebenden Bakterien faerben den Boden von Orange bis dunkelbraum. Manche Geysire riechen stark nach Schwefel, andere wie kochendes Kartoffelwasser.
Aber es sollte dort auch etwas anderes geben als rumorende und brodelnde Wasserloecher. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass es hier auch so Einiges an wildlife gibt. Von Woelfen ueber Hirsche und auch Grizzly's sollte es geben. Naja Schwarzbaeren beschen uns ja auch daheim im Garten. Aber einen Grizzly hatte ich bis jetzt noch nicht in Freiheit gesehen, obwohl ich viel in British Columbia in den Bergen unterwegs war. 
Also war nach unserem "relaxtag", eine "Baerenjagd" geplant. Wie das so bei "Jaegern" ueblich ist, holte uns der Wecker 03:30 aus dem Bett. Gepackt hatten wir schon am abend vorher und Teilweise das auto schon eingeraeumt. Wir mussten nur unser Waschzeug und den Kuehlschrankinhalt zusammenpacken.
Das war schnell erledigt.... noch kurz die Schluesselkarten abgeben und diesen ungastlichenPlatz (Hotel6 ) schnell verlassen. Die Strassen in Jackson waren wie ausgestorben. Naja war ja auch erst 04:00 morgens. Auf der Strasse zum Park war da schon etwas los.... es hatten wohl auch Andere die Idee vom "fruehen Vogel..." Als wir den Teton-Nationalpark durchquerten ging langsam die Sonne auf und wir konnten ein paar tolle Bilder einfangen.
Als wir am Eingang zum Yellowstone waren, ging gerade die Sonne auf.... eigentlich die beste Zeit fuer die Jagd. Wir fuhren sehr langsam und schauten angestrengt zwischen die Baeume und uebers freie Feld.... wir sahen Wapitis und Wapitis ... Wapitis sahen wir auch! Auch schoen anzuschauen, aber nun mal kein Grizzly.... ich sage euch, es gibt da gar keine Grizzly's... das sind alles verkleidete Rangers und die waren wohl alle grad im Urlaub. ;-(... also war die Jagd nach Grizzly's ein Misserfolg... wer jetzt denkt... "GsD, jetzt kann er das Gewehr wieder einraeumen", der kennt mich nicht.... die "Jagd" war nur mit der Kamera geplant... ich erschiesse keine Tiere !
Also ging es weiter mit unserer Reise. Heute war Kallispell im schoenen Montana das Ziel. So etwa 700km durch eine atemberaubende Landschaft. 
Dort hielten wir uns ganze zwei Tage auf und besuchten den Logan-Pass, der uns auf einer Traumstrasse ( Road to the sun) auf ueber 2000m fuehrte. Natuerlich nicht ohne unendliche Stopps um der Kamera arbeut zu geben. 
Es gab auch richtigen Schnee und das mitten im Juni .... Coopiboy konnte es gar nicht glauben aber man konnte ihm seine Freude darueber richtig ansehen.  Leider nur an der 7m langen Leine... denn ohne war nicht erlaubt und bei den vielen Menschen... besser nicht. 
Abends wurde der Tag mit einem guten Abendessen beim Chinesen abgeschlossen. Morgens ein wenig ausschlafen und das Fruehstueck geniessen... nicht im Hotel, sondern im gegenueber liegenden Diner.... Supergut!!!
Die heutige Fahrt war im Verhaeltnis zu den anderen Tagen sehr kurz.... gerade mal 3 Stunden Fahrzeit bis Shelby in Montana. Deshalb ging es gemuetlich nochmal zum Loganpass . Heute sehr schlechtes Wetter (der einzige Schlechtwettertag) . Regnerisch und kalt. Dazu dichter Novembernebel. Am Gipfel war fotografieren so gut wie unmoeglich. Eigentlich waren wir ja ueber den tiefhaengenden Wolken... aber der Nebel war hier sehr schnell und innerhalb von Sekunden war der Parkplatz von undurchdringlichem Nebel umgeben. Gestern war hier unser Umkehrpunkt und heute ging es auf der anderen Seite wieder ins Tal. Schon nach ein paar Kilometern war das ganze Schauspiel verschwunden und wir konnten uns wieder an Sonnenschein erfreuen. Nun hatten wir noch knapp 200km bis nach Shelby, wo ein tolles Hotel auf uns wartete. Das Comfort Inn, Preis ,Leistungsverhaeltnis perfekt. Superfreundliches und hilfsbereites Personal. Gutes reichhaltiges Fruehstueck. Auch der Pool, Whirlpool waren super. Hier wollten wir zwei Tage ausspannen , bevor wir uns auf die vorletzte Etappe nach Calgary machten. knapp 4 1/2 gemuetliche Fahrstunden , die nach dem guten Hotelaufenthalt zum relaxen, kaum spuerbar waren. 
Vier Tage bei Freunden in Calgary sollten die letzten Tage unserer Rundreise abschliessen. Es waren sehr schoene Tage dort , viele Unterhaltungen. Bei einem Besuch im Kananaskis Park gab es dann auch den langersehnten Grizzly, der leider von einem leichtsinnigen, oder besser dummen Menschen vertriben wurde. Ein tolles Abendessen im Grey Eagle Casino in Calgary und ein BBQ , liessen die letzten Tage nur so vorbeifliegen. 
Natuerlich liessen wir uns einen Besuch in Downtown Calgary und ein "Trip" auf den Tower in Downtown nicht nehmen. 
Montag nach einem ausgiebigen Fruehstueck ging es dann wieder Richtung Heimat. Mit einer Uebernachtung in Regina , hatten wir die Strecke so etwa in der Mitte geteilt. 
Gemuetlich kamen wir dann am spaten nachmittag wieder am "little house on the prairie" an .... und dort erwartete uns ein total verwilderter Garten und das Gras war .... einfach zu hoch.... aber das ist eine andere Geschichte. :-)

Bei der Rundreise legten wir insgesamt  6807km zurueck... bei einem ueberraschenden Spritverbrauch von sagenhaften 12,3ltr/100km. 

Wir fuhren durch die US Staaten : Minnesota , North Dakota, South Dakota, Wyoming. Montana.  Die canadischen Provinzen : Alberta, Saskatchewan und Manitoba .

Es war Alles in Allem ein toller und gelungener Urlaub. Die Familie war mal wieder zusammen, wir haben sehr viel vom Land gesehen... naja von USA halt. ;-) 
Inzwischen ist bei uns wieder der "Alltag" eingekehrt... das Unkraut im Garten fast entfernt und das Gras ist auch wieder kurz... jeder Tag ist ein Anderer und wir geniessen ihn!!!! 

Geniesst den Sommer.... nein ich schreibs jetzt nicht... ;-)

bis die Tage ! :-)



Montag, 1. August 2016

Es geht natuerlich weiter ..... wir waren im Urlaub ;-)


Herr Wapiti 

Braunbaer ohne Gitter dazwischen

auch Schwarzbaeren gabs im Baerenpark

"Unser": Hubschrauber fuer den Rundflug zu den Praesidenten

So konnte man sie vom Hubschrauber aus sehen.....

gutes Teleobjektiv machts "naeher" ;-) 

Vadder und Sohn :-)

Unvollendetes Denkmal "Crazy horse"

Das Gesicht ist schon fertig 

so wirds mal aussehen.... natuerlich ohne die drei davor ;-)

Goldgraeberstadt Deadwood

... ein echter Saloon

Hallo Wyoming

nein nicht Utah... tatsaechlich Wyoming

der Schwabenrenner hat uns immer begleitet

nein keine Kuehe auf der Alm..... richtige Buffalo's

.... und nun gehts in den Yellowstone National Park
.... hat wohl mancher schon gedacht , da kommt nix mehr. Nein, das mach ich natuerlich nicht, so einfach von der Bildflaeche zu verschwinden. 
Es war in den letzten Wochen einfach keine Zeit fuer Blogschreiben...aber nun gehts ja wieder weiter. 

Wie geplant war dieses Jahr unser Urlaub ein wenig frueher. Das hatte einfach den Grund, den Urlaub an den Anfang der Saison zu legen, da wir ja Richtung Nordwesten wollten. Es war ja eine Rundreise nach Whitehorse, Dawson City , mit einem Abstecher nach Alaska und ueber den Polarkreis geplant. 
Natuerlich geht kein Urlaub ohne unser wichtiges Familienmitglied doggie Cooper. Es gibt ja die "Option" dass Cooper auch Urlaub von uns machen kann und zu seiner Zuechterin gehen kann... denn er darf dort jederzeit "Urlaub" machen. 
Fuer uns ist ein Urlaub ohne Cooper kein Urlaub, schliesslich gehoert er ja auch zur Familie. 
Leider ist es sehr schwierig auf unserer urspruenglich geplanten Urlaubsstrecke Hotels zu finden die "petfriendly" sprich Hundefreundlich sind. Also musste "Plan B" angewendet werden.... d.h. andere Richtung. 
Es sollte eine Rundreise werden, deren Verlauf ich jetzt beschreiben moechte. 
Die Kroenung des Urlaubs war dass auch unser Sohn Sascha mit uns den Urlaub verbringen konnte, was ja erst sehr fraglich war.... aber es sollte eben sein und die Familie war mal wieder zusammen und vollzaehlig !!!
Am 13. Juni 2016 ging es puenktlich los. Obwohl es eine sehr kurze Nacht war ... Sascha kam erst nach Mitternacht in Winnipeg an ... war keiner von uns wirklich muede . 
Der Grenzuebertritt ging wie immer sehr schnell und nach nur knapp 20 Minuten (incl. I-94 Visa-Waiver fuer Regina und Sascha) konnte die Fahrt nach Grand Forks fortgesetzt werden. Dort gabs dann erst Mal ein ausgiebiges Fruehstueck . Das heutige Tagespensum sollten fast 1200km bis zu unseren Hotel in Grand Rapids , (South Dakota) sein. 
Die Fahrt war ohne Stau oder irgendwelche Zwischenfaelle nach knapp 11 Stunden erledigt. Natuerlich gabs auch ein paar Pausen ausser dem Fruehstueck , denn Cooper hat ja auch seine Rechte und muss mal seine vier Fuesse vertreten. Er ist im Auto immer sehr genuegsam. Schlaeft , oder er schaut aus dem Seitenfenster. Er ist einfach gluecklich, wenn er Auto fahren darf. 
Fuer den ersten Tag waren das "Presidents Memorial" geplant und danach der Besuch beim "Crazy Horse"
Auf dem Weg zum Park kamen wir an einem Baerenpark vorbei, der mit dem Auto befahrbar war. Hier konnten wir noch einen Stop einlegen und durch den Park fahren, dabei fast alle wilden Tiere von Nordamerika ohne Gitter bewundern.
Nach knapp 1 Stunde ging es dann weiter zu den Praesidenten.
Wir konnten nicht in den Park bei den Praesidenten, da dort Hunde nur im unteren Teil des Parks erlaubt waren. Das macht keinen Sinn, dort Eintritt zu bezahlen, wenn man das gleiche von der Strasse sehen kann. Es gibt kurz vor dem offiziellen Parkplatz eine kleine Einbuchtung an der Zufahrtstrasse, dort bleiben auch manche mit dem Auto stehen und fotografieren das Denkmal. Mit meinem Teleobjektiv , kann man da bestimmt keinen Unterschied entdecken, ob man im Park war oder nicht. 
Dazu fanden wir in unserem Hotel ein Prospekt in dem ein Helicopterflug zum Denkmal angeboten wurde. Da ich ja noch nie mit Helicopter geflogen bin, hatten wir auch einen kleinen Rundflug geplant. 
Sascha und ich konnten dann die Praesidenten und die Umgebung bei einem 20 minuetigem Rundflug geniessen. Hat jede Menge Spass gemacht. 
Danach ging es noch zum "Crazy Horse". Dieses Denkmal ist immer noch im Bau (schon seit ein paar Jahren) und wohl noch ein paar Jahrzehnte. Es ist schon sehr imposant, was da geleistet wird. Das Gesicht von crazy horse ist ist schon fertig und im Moment arbeitet man an der Hand und den Fingern. 
Es war ein tolles Erlebnis und abends ging es ins Hotel zurueck.
Am naechsten morgen war dann wieder eine laengere Strecke auf dem Programm , aber nicht ohne einen kleinen Umweg nach Deadwood , einer alten Goldgraeberstadt. Der Besuch hat mir jetzt nicht wirklich gefallen, denn es ist so ziemlich alles auf "alt" renoviert. Ein Spielcasino am anderen und ein paar alte Saloons. Man hat es gesehen und das wars dann auch schon.
Abends kamen wird dann im Hotel in Jackson (Wyoming) an. Jackson liegt ca. 100km suedlich vom Yellowstone Nationalpark. Direkt am Park sind die Hotelpreise jenseits von gut und boese und wir konnten dort auch kein Hundefreundliches Hotel finden. Also blieb nur das Motel 6 in Jackson, fuer das wir 4 Naechte gebucht hatten. Dieses Hotel sollte man meiden. Es ist weder das Geld wert, noch gibt es dort irgend etwas, was man empfehlen koennte (das Hotel, nicht die Stadt). Die Motel 6 sind groesstenteils neuere , oder renovierte Motels in der unteren Preisklasse ... in USA zwischen USD 50.- bis USD 100.- . ohne Fruehstueck und meistens muss auch Internet extra bezahlt werden. 
Das Hotel in Jackson kostete mal USD 220.- fuer die Nacht. Selbst Internet musste da extra bezahlt werden. Das Zimmer war nicht sauber. Obwohl wir fuer 3 Personen gebucht hatten mussten wir laufend nach zusaetzlichen Handtuechern betteln und das Personal war ohne Ausnahme sehr unfreundlich. Naja was solls. Wir mussten dort eben vier Naechte aushalten. 
Morgens fuhren wir gleich nach dem Fruehstueck in den Yellowstone Nationalpark. Die Strecke fuehrte uns erst durch den Teton Nationalpark, der uns auch einige Stopps zum fotografieren abverlangte. 
Nach einem kurzen Stau trafen wir dann im Yellowstone ein. Eine Karte mit den Highlights des Parks bekommt man an der Einfahrt. Kurz angehalten und einen Plan erstellt, was wir alles sehen wollten und an welchem Tag. 
Wir planten insg. drei Besuche im Park und einen "Relaxtag" in Jackson. 
Man glaubt es kaum, wir fuhren im Park taeglich 150 bis 200km , obwohl wir nicht mal alle Punkte abgefahren sind. Das meiste wird ja gelaufen und auch das waren taeglich einige Kilometer . Zum Teil war Hundeverbot auf den Trails, die wir meistens einfach uebersehen hatten, wenn da nicht zuviele Menschen dort waren. 
Trotz Hundeverbot war Cooper auch auf den Trails wie ueberall die Attraktion. Er bekam jeden Tag hunderte von Streicheleinheiten. Und wuerden wir fuer jedes Foto , oder Video von Cooper nur einen Dollar bekommen, koennten wir das ganze Jahr Urlaub machen. ;-)

Fortsetzung folgt.... :-)

Freitag, 6. Mai 2016

Alles schlechter... oder doch nicht !?

Man hoert in letzter Zeit immer wieder , vorallem von den europaeischen Immigranten, "es wird alles schlechter... auch in Canada". Ist es wirklich so?
Natuerlich sind die Preise in den letzten Jahren z.T. erheblich angehoben worden. 
Auch die Lebensmittelpreise kommen langsam in Bereiche, bei denen man das ueberlegen anfaengt... "braucht man das, oder nicht". 
Die Spritpreise haben heute aehnlichen Charakter, wie in Deutschland.... es wechselt der Preis manchmal zwei Mal am Tag. Auf jeden Fall ein paar Mal in der Woche. Und natuerlich sind da Preisschwankungen von 10ct und mehr nichts ungewoehnliches.... vor einigen Jahren, ich glaube es war 2013, da hatte der Preis sich 4 , oder 5 Mal veraendert und das mit max. 4-5ct.
Ich denke, es ist einfach die Entwicklung, die weltweit ihre Runde macht. Die Preise steigen ueberall auf dieser Welt. Die Profitgier von Supermanagern, deren einziges Ziel ist, soviel als moeglich Gewinn zu erwirtschaften ist da die Ursache. Es geht heute nicht mehr um den Mensch... erst wenn man merkt, dass man "Gewinn" nicht essen kann, wird auch der schlaueste aufwachen... vielleicht ist es da aber viel zu spaet. 
Ich denke, dass ein grosser Faktor die Zeit ist , die man nun im "neuen" Land lebt. Viele Dinge hat man am Anfang eher uebersehen, oder gar nicht sehen koennen/wollen!? 
Alles war neu und man war z.T. einfach nur erstaunt ueber all das Neue, was man nun kennenlernen musste. 
Nach einigen Jahren ist es nun eben so, dass das "Neue" eben nicht mehr ganz so neu ist, sondern einfach nur Alltag.
Man merkt vielleicht nun erst richtig, dass hier sehr vieles ganz anders als "damals in Deutschland" ist und man empfindet vieles nun sogar als schlechter , als in Deutschland.
Ich kann nur sagen, fuer mich ist heute auch vieles "nur Alltag" . Aber trotzdem geniesse ich immer noch viele Dinge, die ich in Deutschland nie haette haben koennen. 
Ich habe in den letzten Jahren sehr viel ueber das Leben gelernt... vielleicht ist es auch die Lebenserfahrung, dass man heute (ich jedenfalls) viele Dinge sehr relaxt sieht, ueber die ich mich frueher aufgeregt haetten. 
Man kann keine Vorteile ohne Nachteile haben. Und noch immer ueberwiegen die Vorteile hier in Canada. 
Das negative nehmen wir einfach mit... aber wir erfreuen uns an den vielen positiven Dingen. 
Und jedesmal, wenn ich auf meinem Deck sitze und meinen Kaffee geniesse schaue ich in die Runde und sehe ein Riesen Grundstueck und ein tolles Haus, das heute mir gehoert. 
Regina und ich koennen hier das Leben mit unserem Cooper geniessen.
Das wichtigste an der ganzen Geschichte : Wir sind gesund !!!!!!

In diesem Sinne wuensch ich Allen Lesern eine schoenes Wochenende!!!